Um Kinder und Jugendliche für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, müssen die Weichen bereits früh gestellt werden. Hierzu bedarf es einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von Unterricht. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den fachdidaktischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an den Hochschulen zu. Ihre herausragenden, innovativen Forschungs- und Entwicklungsleistungen zeichnet die Stiftung seit 2011 mit dem Polytechnik-Preis für die Didaktik der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aus. So soll die große Bedeutung naturwissenschaftlicher Bildung und die Leistung der Fachdidaktiker in die Öffentlichkeit gerückt sowie der Transfer der ausgezeichneten Unterrichtskonzepte in Frankfurter Schulen gefördert werden.

Der Polytechnik-Preis ist mit 70.000 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Jede Ausschreibung des Preises erfolgt zu einem aktuellen Schwerpunktthema. Der Preis mit dem Fokus "Umgang mit Vielfalt in der MINT-Bildung" wird im Oktober 2019 in Frankfurt an Main verliehen.


Stimmen zum Polytechnik-Preis

"Anspruch von gutem MINT-Unterricht muss es sein, alle Kinder für naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge zu begeistern: ob Mädchen oder Jungen, ob Kinder mit offensichtlichen Begabungen oder versteckten Talenten. Moderne Didaktikkonzepte können dabei durch den Einsatz von digitalen Medien die Lehrkräfte wirkungsvoll unterstützen."

Anja Karliczek

Bundesministerin für Bildung und Forschung - Schirmherrin des Polytechnik-Preises

"Der zunehmenden Heterogenität der Schülerinnen und Schüler in unseren Klassenräumen können Lehrkräfte nur mithilfe professioneller Aus- und Weiterbildung gerecht werden. Unsere Aufgabe ist es, fachbezogene, diversitätssensible Angebote hierfür zu entwickeln."

Prof. Dr. Bernd Ralle

Technische Universität Dortmund, Didaktik der Chemie - Vorsitzender der Auswahlkommission des Polytechnik-Preises